So läuft die Erstberatung ab

Beim ersten Besuch schauen wir uns die Zähne deines Kindes an und sagen dir, ob überhaupt etwas zu tun ist. Dafür brauchst du die Versichertenkarte deines Kindes und etwa 30 Minuten Zeit, mehr nicht.
Die Erstberatung ist Kassenleistung, eine Überweisung brauchst du nicht. Auf dieser Seite steht, was vorher zu tun ist, was im Behandlungszimmer passiert und wie es danach weitergeht.
Anfragen und vorbereiten
Du erreichst uns telefonisch unter 089 8419999 oder über das Formular auf Termin. Wir fragen nach Name und Alter deines Kindes, nach der Versicherung und danach, ob dir oder dem Zahnarzt deines Kindes etwas aufgefallen ist. Mehr brauchen wir für die Terminvergabe nicht.
Vorbereiten musst du nichts. Den Anamnesebogen füllst du erst bei uns aus, er liegt am Empfang bereit; zum Herunterladen gibt es ihn nicht. Schick uns bitte auch keine Befunde oder andere Gesundheitsangaben per E-Mail, das besprechen wir vor Ort.
Was du mitbringst
Die Liste ist kurz. Was hier nicht steht, brauchen wir nicht.
Versichertenkarte deines Kindes
Bei gesetzlich Versicherten die elektronische Gesundheitskarte. Bei Privatversicherten reicht der Name der Versicherung, die Rechnung nach GOZ, der Gebührenordnung für Zahnärzte, kommt später zu dir.
Bisherige Röntgenbilder, falls vorhanden
Aufnahmen und Befunde vom Zahnarzt deines Kindes helfen beim Einordnen und ersparen deinem Kind womöglich eine zweite Aufnahme. Pflicht sind sie nicht.
Ein Elternteil
Zur Erstberatung, zur Besprechung des Behandlungsplans und zum Einsetzen der Spange kommst du mit. Dort werden Einwilligungen unterschrieben und Entscheidungen getroffen, die dir zustehen.
Keine Überweisung
Du brauchst keinen Überweisungsschein vom Zahnarzt. Wenn dich jemand zu uns geschickt hat, sag es uns beim Anmelden.

Was im Behandlungszimmer passiert
Vier Schritte, danach weißt du, woran du bist.
Ankommen und anmelden
Am Empfang gibst du die Versichertenkarte ab und füllst den Anamnesebogen aus. Brauchst du eine Bescheinigung für die Schule, bekommst du sie beim Termin. Dein Kind darf sich derweil im Wartezimmer umschauen.
Kennenlernen
Dr. Stecher stellt sich vor, deinem Kind zuerst. Du erzählst, was dir aufgefallen ist oder was der Zahnarzt gesagt hat.
Anschauen
Wir sehen uns Zähne, Kiefer, Biss und den Stand des Zahnwechsels an. Das tut nicht weh, und dein Kind kann im Spiegel mitschauen.
Einschätzen
Du bekommst eine erste Einschätzung: Ist etwas zu tun, und wenn ja, jetzt oder erst nach dem Zahnwechsel? Welche Spange käme infrage, und was übernimmt voraussichtlich die Kasse?
Eine Spange bekommt dein Kind an diesem Tag noch nicht
Beim ersten Termin wird keine Apparatur eingesetzt, und in der Regel wird auch noch nicht geröntgt. Wir schauen und erklären.
Erst wenn klar ist, dass eine Behandlung sinnvoll ist, folgt die Diagnostik mit Röntgenbild, Fotos und Abdruck oder Scan. Das ist ein eigener Termin, auf den dein Kind sich einstellen kann. Und wenn noch gar nichts zu tun ist, sagen wir das auch und sehen uns zur Kontrolle wieder.
Wie es nach der Erstberatung weitergeht
Aus der Diagnostik entsteht der Heil- und Kostenplan, also die Aufstellung von Diagnose, Behandlung und Kosten für die Versicherung, samt KIG-Einstufung; den besprechen wir mit dir, bevor er an die Kasse geht. Was die Einstufung für den Geldbeutel bedeutet, steht auf Kosten und Krankenkasse, die einzelnen Stationen der Behandlung stehen auf Behandlungsablauf.
Wie du dein Kind vorbereitest
Die meisten Kinder finden den ersten Termin eher spannend als schlimm. Ein paar Dinge helfen trotzdem:
Sag, was passiert
„Der Doktor schaut sich deine Zähne an und zählt, wie viele schon gewechselt haben.“ Mehr braucht es nicht.
Lass „Das tut gar nicht weh“ weg
Der Satz macht Kinder misstrauisch. Beim Anschauen passiert nichts, was wehtut, und das merkt dein Kind selbst.
Schreib deine Fragen auf
Kosten, Dauer, Sport, Blasinstrument: Was dir einfällt, beantworten wir im Termin.
Plan Zeit ein
Nicht direkt vom Behandlungsstuhl ins Training. Ein wenig Puffer macht den Nachmittag ruhiger.
Häufige Fragen
Was kostet die Erstberatung?
Für gesetzlich Versicherte nichts. Wir rechnen sie über die Versichertenkarte ab, unabhängig davon, welche KIG-Einstufung am Ende herauskommt. Privatversicherte bekommen eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Zahnärzte, die du bei deiner Versicherung einreichst.
Müssen beide Elternteile mitkommen?
Nein, ein sorgeberechtigtes Elternteil reicht. Wichtig ist nur, dass jemand dabei ist, der die Einwilligung geben und den Behandlungsplan besprechen kann. Willst du die Entscheidung mit dem anderen Elternteil besprechen, nimm die Unterlagen mit nach Hause und meld dich danach.
Mein Kind hat Angst vor dem Termin. Was hilft?
Sag es uns beim Anmelden, dann planen wir mehr Zeit ein. Beim ersten Termin passiert nichts, was wehtut, und dein Kind darf jederzeit „Stopp“ sagen und im Spiegel mitschauen. Meistens legt sich die Aufregung, sobald das erste Gespräch läuft.
